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Die „Stiftung Stadtkirche St. Bernhard“ wurde gegründet

Vor zwei Jahren wurde erstmals der Gedanke diskutiert, die dringend notwendige Sanierung der Stadtkirche und ihre Umgestaltung zu einer offenen Kirche durch eine Stiftung zu fördern. In einer Satzung wurden die Ziele formuliert und durch den Kirchengemeinderat beschlossen.

Architekt Heiner Tressl hat Pläne erarbeitet, wie die Stadtkirche künftig für vielfältige Aktivitäten genutzt werden könnte. Im April dieses Jahres konnte das Team, das all diese Vorbereitungen übernommen hat, erstmals die Pläne und Konzepte der Öffentlichkeit vorstellen.

Nach sieben Monaten mit Werbung für das Projekt Stadtkirche, mit der Gewinnung von möglichst vielen Gründungstiftern und -stifterinnen und Spendern wurde am 1. Dezember 2017 die „Stiftung Stadtkirche St. Bernhard Winnenden“. Bis zu diesem feierlichen Akt in der Stadtkirche wurde die intensive Arbeit des Teams mit einer überwältigenden Akzeptanz honoriert.

Nicht nur die erste Hürde bei der Spendensumme, die geplanten 100.000 Euro, wurden erreicht, sondern insgesamt 240.200 Euro wurden gespendet oder in Zeichnungsbriefen zugesagt. Überrascht wurden die Verantwortlichen nicht nur von dieser stolzen Zahl, sondern von den vielen Privatpersonen, denen das Konzept, die Erhaltung der Stadtkirche nicht nur am Herzen liegt und die bereit sind, dafür ihren Beitrag zu leisten. Einige Firmen und Organisationen ergänzten dies mit weiteren Beiträgen.

Pfarrer Reimar Krauß konnte bei dem feierlichen Stiftungsgeschäft den größten Teil der Gründungsstifter in der Stadtkirche begrüßen. OB Hartmut Holzwarth bestätigte in seinem Grußwort, dass die Stadt für dieses „ab heute lebende Projekt“ in den letzten Jahren ihren Beitrag leisten werde. Dekan Timmo Hertneck sprach die stadtbildprägende Kirche an, die künftig mit ihrer Öffnung auch stadtprägend wirken soll.

Pfarrer Helmut Liebs zeigte in seinem Grußwort, dass Stiftungen nicht nur kurzfristig wirken, sondern durch die Erlöse aus dem Grundstockvermögen die Aufgaben und Ziele langfristig sichern können. Er ist Fachmann bei der Landeskirche für Stiftungen und war erstaunt über die sehr große Anzahl von Gründungsstiftern in Winnenden. Nach einem Rückblick auf die bisherige Arbeit des Teams durch Roland Dörr, dem Dank an Alle, die bisher ihren Beitrag leisteten und der Aufforderung, nicht nachzulassen, kam dann auf die vielen anwesenden Gründungsstifter ihre wichtige Aufgabe – die Stiftungsurkunde zu unterschreiben.

Von Doris Bautz erhielten sie danach ihre ganz persönliche Urkunde als Gründungsstifter/in. Musikalisch umrahmt wurde die Feierstunde durch eine Posaunengruppe unter der Leitung von KMD Gerhard Paulus.

Der erste Schritt ist mit der Gründung der Stiftung getan, die Basis für eine erfolgreiche Arbeit geschaffen. Damit ist jedoch nur der Anfang gemacht, weitere wichtige Schritte werden folgen.

Und wenn Sie noch etwas helfen möchten, dürfen Sie gerne Ihren persönlichen Beitrag auf das Konto der Evang. Gesamtkirchengemeinde bei der KSK auf das Konto DE35 6025 0010 0007 0030 24 überweisen. Geben Sie bitte „Stiftung Stadtkirche“, damit die Spende zugeordnet werden kann. Und vergessen Sie nicht Ihren Namen und Anschrift, denn jede Spende wirkt sich steuerlich aus.